Raimund Theater Wien Innenansicht © Rupert Steiner
Raimund Theater - Logo © VBW

Lage & Anfahrt

Raimund Theater

Wallgasse 18-20
1060 Wien
48.192216.34

Raimund Theater, Wallgasse 18-20 , 1060 Wien

 


Öffentliche Verkehrsmittel

Sie erreichen uns mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:

U3/ U6 (Westbahnhof)
U6 (Gumpendorfer Gürtel)
Autobus 57A (Gumpendorfer Straße)

Wiener Linien
ÖBB

Parken

Parkmöglichkeiten

Kurzparkzone im sechsten und allen weiteren Bezirken innerhalb des Gürtels, Montag bis Freitag (werktags) von 9:00 bis 22:00 Uhr
Parkscheine erhalten Sie in jeder Trafik

Informationen zu Kurzparkzonen und Parkgebühren >>


Parkgaragen

Günstige Parkmöglichkeit mit der KULTUR-RABATT-Nachsteckkarte in der APCOA Parkgarage Mariahilfer Platzl (Adresse: Mariahilferstraße 123, 1060 Wien)
nur 5 Gehminuten vom RAIMUND THEATER entfernt -
zum ermäßigten Theatertarif von € 5,50.

Gültig am Tag der Vorstellung von 17:00 bis 7:00 Uhr früh am Tag danach.

Die KULTUR-RABATT-Nachsteckkarte ist an der Theaterkassa im RAIMUND THEATER und während der Pause am Souvenirstand im Parterre erhältlich. 
Um die Vergünstigung in Anspruch nehmen zu können, ist bei der Einfahrt in die Garage in jeden Fall ein Parkticket ziehen! 
ACHTUNG! Die Garageneinfahrt ist nur von der Abzweigung Mariahilferstraße in die Millergasse erreichbar.

NEU ! Beim Besuch einer Nachmittagsvorstellung am Wochenende erhalten Sie an der Theaterkassa im RAIMUND THEATER eine Nachsteckkarte, mit der Sie in der Zeit von 13:00 bis 20:00 Uhr ebenfalls zum Pauschalpreis von € 5,50 in der APCOA-GARAGE Mariahilfer Platzl parken können.

Änderungen vorbehalten!


Parkplätze für Rollstuhlfahrer

Parkplatz in der Mittelgasse (beim barrierefreien Eingang)


Parkplätze für Reisebusse

Informationen über Ein- und Aussteigstellen, Parkplätze sowie eine Fülle weiterer nützlicher Hinweise finden Sie bei Bus Wien Info

Öffnungszeiten

ÖFFNUNGSZEITEN

 

Tageskasse

Montag - Samstag 14:00 - 18:00 Uhr

Sonn- und Feiertag an Vorstellungstagen 14:00 - 18:00 Uhr

Abendkasse

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Einlass ins Theater

Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

Technische Daten

Platzangebot: ca. 1.180 Sitzplätze

Spielzeit: ganzjährig, max. 7 bis 8 Vorstellungen pro Woche, montags spielfrei

Portalbreite: Breite 13 m, max. Höhe 9 m

Bühne: Tiefe 12 m, Hinterbühne 11 m

Drehzylinderbühne: Durchmesser 14 m, zwei Hubpodien 10 x 4 m

Schnürbodenhöhe: 21 m, 68 Züge

Orchestergraben: max. 70 MusikerInnen / max. 70 musicians

Lichtanlage: Lichtpult: HOG IPC, 540 Dimmer, 74 Moving-Lights, 400 konventionelle Scheinwerfer, 4 Verfolgerscheinwerfer

Projektionseinrichtungen: 2 Beamer 12000 Lumen, 2 Beamer 6000 Lumen, 1 Media-Server/Manager Pandorras Box

Tonregietisch: Salzbrenner Stagetec Aurus, digitales Mischpult-System mit 224 Inputs, 176 Outputs und 128 Mix Busses

Saalplan

Geschichte

Die Gründungsjahre

Im Jahr 1890 schloss sich eine Gruppe Wiener Bürger zusammen, um als „Wiener Volkstheater-Verein“ in der Vorstadt ein Theater für einen weiten Besucherkreis vor allem aus den „unteren Volksschichten“ zu gründen. Zu günstigen Preisen sollten hier „vaterländische Volksstücke, Local- und Gesangspossen, Singspiele und alle in das Gebiet der Volksmuse einschlägige Werke“ geboten werden. Errichtet nach Entwürfen des Architekten Franz Roth wurde das RAIMUND THEATER schließlich am 28. November 1893 – dem Namensgeber zu Ehren – mit Ferdinand Raimunds selten gespieltem Zauberspiel Die gefesselte Phantasie feierlich eröffnet. Als erster Direktor wirkte bis 1896 der Schriftsteller und Kritiker Adam Müller-Guttenbrunn, der sich als Verfechter der Idee eines Theater für das Volk und der Pflege des Wiener Volkstückes einen Namen gemacht hatte. Er sollte das neue Haus als Sprechbühne für klassische Volksstücke etablieren, Gegenstück zum höfischen Burgtheater einerseits, zur leichten Unterhaltung und dem Varieté andererseits. Schon in den ersten Jahren waren im RAIMUND THEATER große Bühnenstars zu sehen, darunter „die“ Eleonore Duse, Adele Sandrock, Alexander Girardi und der später weltberühmte Max Reinhardt.

Das Operettentheater

Um die Jahrhundertwende wandte sich die Gunst des Wiener Publikums zusehends der Operette zu, mit Sprechtheater war kaum noch Publikum ins Haus zu locken. Diese Entwicklung zwang die Betreiber des Theaters schließlich zur Verpachtung an ein Konsortium, dem unter anderem Wilhelm Karczag angehörte. Er hatte bereits das THEATER AN DER WIEN und das Stadttheater gepachtet und damit alle Wiener Operettenbühnen in der Hand. Ab 1908 hielt damit die Operette Einzug ins RAIMUND THEATER. Der Erfolg war so überwältigend, dass manche Aufführungen oft monatelang en-suite gespielt werden konnten. Operetten beherrschten in der Folge den Spielplan, Werke von Johann Strauß, Robert Stolz, dessen Das Glücksmädel 1910 im RAIMUND THEATER zur Uraufführung kam, und anderen Komponisten der Zeit waren zu sehen. Den größten Erfolg feiert man mit Das Dreimäderlhaus nach Motiven von Franz Schubert, das zwischen 1916 und 1927 über 1200 Vorstellungen erlebte.

Erst unter dem späteren Volkstheaterdirektor Rudolf Beer in den Jahren 1921-24, wurden im RAIMUND THEATER wieder vermehrt Sprechstücke gespielt. Da das Theater im Krieg von Bomben verschont geblieben war, konnte sofort nach Kriegsende wieder gespielt werden. Am 25. April 1945 eröffnete man mit Das Dreimäderlhaus.

1948 übernahm schließlich für fast 30 Jahre Rudolf Marik das RAIMUND THEATER als Direktor und machte aus ihm die einzige international anerkannte Bühne des deutschen Sprachraumes, die ausschließlich Operetten spielte. Die größten Stars des Genres, darunter Marika Rökk, Zarah Leander und Johannes Heesters waren hier zu sehen, einige berühmte Schauspieler, etwa Hansi Niese, Paula Wessely, Attila Hörbiger und Karl Skraup starteten hier ihre großen Karrieren.

Das Musicalhaus

Erst ab 1976 wurden im RAIMUND THEATER auch vereinzelt Musicals gespielt, etwa Kurt Weills Lady in the Dark In den Jahren 1984/85 wurde das RAIMUND THEATER generalsaniert, seit 1987 gehört es zu den VBW und ist seither Spielstätte für große Musicalproduktionen.

Von 16. Oktober 1987 bis 1. Juli 1988 hielt mit A Chorus Line erstmals eine große Broadwayshow Einzug ins Haus. Danach folgte von 15. September 1988 bis 31. März 1990 Les Misérables, von 9. Juni 1990 bis 30. Juni 1993 A. L. Webbers Phantom der Oper, von 28. September 1995 bis 29. Juni 1997 mit Die Schöne und das Biest erstmals eine spektakuläres Musical aus dem Hause Disney.

Am 4. Oktober 1997 feierte TANZ DER VAMPIRE, Roman Polanskis Musicalversion seines Kultfilms aus den 60er Jahren Uraufführung. Bis 15. Jänner 2000 sahen mehr als 800.000 Besucher das in der Folge auch international bejubelte Musical im RAIMUND THEATER. Von 3. März 2000 bis 14. Jänner 2001 war in der Folge Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, von 10. März 2001 bis 30. Juni 2002 eine Neufassung des legendären Hippie-Musicals Hair zu sehen. Am 29. September 2002 erlebte mit Wake up das erste Musical von Rainhard Fendrich & Harold Faltermayer seine Uraufführung. Es war bis 1. Jänner 2004 zu sehen, von 11. März 2004 bis 1. Jänner 2005 folgte mit Dave Stewarts Barbarella die nächste Uraufführungsproduktion. Am 24. Februar 2005 feierte Romeo & Julia deutschsprachige Erstaufführung. Die spektakuläre Musicalversion von Shakespeares Liebesdrama lief bis 8. Juli 2006, am 28. September 2006 feierte Michael Kunzes & Sylvester Levays Rebecca seine Welturaufführung. Für ein halbes Jahr war im Frühjahr 2008 das Queen-Musical We will rock you zu Gast, von September bis 30. Dezember 2008 erlebte Rebecca eine Wiederaufnahme und am 26. Februar erlebte Rudolf – Affaire Mayerling seine Uraufführung.

Die Premiere von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK fand am 17. März im RAIMUND THEATER statt. Am 5. September 2012 feierte der Musical-Welterfolg ELISABETH, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums, seine umjubelte Premiere und stand bis 1. Februar 2014 auf dem Spielplan. Am 19. März 2014 feierte MAMMA MIA! Premiere, eine Musical-Komödie mit den 22 größten Hits von ABBA.

Fotos

Impressionen aus dem Raimund Theater

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