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FREUDIANA

Inhalt

Welturaufführung
19. Dezember 1990
THEATER AN DER WIEN

  1. 19.12.1990
  2. 19:30

Erik, ein junger Amerikaner wird bei einer Besichtigung des Sigmund-Freud-Museums in London versehentlich eingeschlossen und muss die Nacht in den Arbeitsräumen Sigmund Freuds verbringen.
Er legt sich auf die berühmte Couch und gleitet beim Einschlafen in eine unwirkliche Welt. Seltsame Figuren erscheinen, alles Fälle, die Sigmund Freud seinerzeit bearbeitet hatte. Erik bemerkt, dass manche Einzelheiten ihn selbst betreffen. Es ist, als sähe er in einen Spiegel. Dora, ein Mädchen, das er schüchtern verehrt, erscheint, sein Verhältnis zu seinen Eltern wird ihm ins Unterbewusstsein gebracht. Erik will mehr über sich zu erfahren, und verlangt nach einem ominösen Ring, der ihm Eintritt verschaffen soll in den Kreis der Mittwochs-Gesellschaft und der Psychoanalytischen Vereinigung des Professors Freud
Unversehens befindet er sich in der Londoner U-Bahn, trifft dort auf Sherlock Holmes, der ihm zu klaren Erkenntnissen verhilft. Erik betritt den Tunnel des eigenen Ich, zwingt in einem symbolischen Kampf seinen übermächtigen Vater nieder.
Als Erik am nächsten Tag abreist, ist er plötzlich nicht mehr der schüchtern Duldende, sondern ein selbstbewusster junger Mann.

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