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JOSEPHINE

Inhalt

Nicole Rochelle als Josephine Baker (© Serge Kadouche)
Nicole Rochelle als Josephine Baker (© Serge Kadouche)

Die Handlung spielt vor einem ernsten Hintergrund: dem fast biblisch anmutenden Szenario, das durch den Hurrikan Katrina provoziert wurde. In weniger als einer Woche wurde mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus der Stadt New Orleans vertrieben.

Anhand des Schicksals der Menschen, die man eigenartigerweise “Afroamerikaner” nennt und deren Entwicklung wir von ihren Vorfahren im afrikanischen Dschungel über Haiti und Cuba bis nach New Orleans mitverfolgen, erzählen wir die Geschichte des Jazz und dieser unglaublichen 17- jährigen, nur mit einem Bananengürtel bekleideten, kleinen Tänzerin, die das Paris der “Années folles” durch ihren Tanz verzaubert und revolutioniert hat.

- Jérôme Savary -

Mit freundlicher Unterstützung

Weitere Informationen:

Handlung

In zwei Geschichten schmelzen hier Gegenwart und Vergangenheit zusammen:

Ein französischer Produzent kommt in das von Hurrikan Katrina verwüstete New Orleans, um Sänger, Tänzer und Schauspieler zu finden. Er möchte die legendäre „Schwarze Revue“ wiederbeleben - jene Revue, in der das Paris des Jahres 1925 im Théâtre des Champs-Elysées die ausgelassene, wilde Joséphine Baker - den ersten farbigen Star der Geschichte - entdeckte.

Der Produzent trifft auf Old Joe, einen Musiker, der stoisch darauf wartet, dass sein durch den Hurrikan versenktes Klavier wieder an der Oberfläche auftaucht. Während Old Joe die Ursprünge des Jazz erzählt, hält der Produzent Auditions für „A la Recherche de Joséphine“ ab und entscheidet sich für Cindy.


Anschließend findet sich das Publikum im Paris des Jahres 1925 wieder, wo die besten Tanznummern und Lieder der „Schwarze Revue“ von Joséphine Baker das Publikum verzaubern. Die Inszenierung ist aber auch eine saftige Parodie auf die Kolonialisierung und die damalige Sensationsgier der „Herrenvölker“ nach Menschen anderer Hautfarbe.