
JOSEPHINE
Leading Team
| Schauspieler | Rolle |
|---|---|
| Inszenierung | Jérôme Savary |
| Licht | Pascal Noël |
| Kostüme | Michael Dussarrat |
| Ton | Virgile Hilaire |
| Musikalische Bearbeitung | David Boeddinghaus |
- 06.06.2009
- 19:30
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Jérôme Savary
Inszenierung
Wurde 1942 in Argentinien geboren. Sein Vater war französischer Schriftsteller, seine Mutter Amerikanerin. 1947 übersiedelte die Familie nach Frankreich, wo er sich bereits in frühester Kindheit mit Musik beschäftigte. Mit 19 reiste Savary nach New York wo er mit Jazz-Größen wie Lenny Bruce, Count Basie und Thelonious Monk spielte. 1965 gründete er in Frankreich gemeinsam mit anderen argentinischen Auswanderern seine erste Theatercompagnie, „Le Grand Magic Circus“, eine großartige Truppe von Schauspielern, Clowns, Tieren und Magiern. Zwischen 1982 und 1985 leitete er das Centre Dramatique National du Languedoc-Roussillon in Béziers und in Montpellier, anschließend den Carrefour Européen du Théâtre in Lyon. 1988 übernahm er die Direktion des Théâtre Natio¬nal de Chaillot und 2000 die Leitung der Opéra Comique in Paris. Seit Juni 2007 verfügt Jérôme Savary über eine eigene Theaterstruktur, „La Boîte à Rêves“(die Traumschachtel), eine internationale Künstlerresidenz in Südfrankreich.
Jérôme Savary zeichnet für mehr als 200 Inszenierungen verantwortlich: Musicals, Opern, Operetten und Schauspiele, die rund um den Erdball aufgeführt wurden und werden. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem „Molière“ für CABARET.
„An Wien habe ich sehr gute Erinnerungen: unsere Aufführungen mit dem „Grand Magic-Circus“ in der „Arena“ im Rahmen der Wiener Festwochen sowie meine Inszenierungen der beiden Wiener Klassiker „ Die Zauberflöte“ und „Die Lustige Witwe“ an der Volksoper. Und ich erinnere mich auch sehr gerne an die großen Plüschsessel im Hotel Sacher, mit so großen Ohren, dass sie die Augen bedecken, wenn man seinen Kopf nach hinten streckt. Ich bin glücklich, “meine“ JOSEPHINE hier in Wien und in diesem wunderbaren Theater, dem Ronacher, zeigen zu dürfen!“


