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TANZ DER VAMPIRE

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Premiere: 16. September 2009
Dernière: 25. Juni 2011

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Kentaur

Bühnenbild & Kostüme Wr. Fassung 2009

KentaurDer ungarische Bühnen- und Kostümbildner, Maler und Musiker studierte Malerei an der ungarischen Akademie der Schönen Künste und schloss die Meisterklasse für Wandmalerei ab.

Seit Ende der 80er Jahre sind seine Werke regelmäßig auf Ausstellungen zu sehen. Von frühester Jugend an interessierte sich Kentaur aber für die unterschiedlichsten Kunstrichtungen. Einer seiner Vorfahren war der berühmte Komponist Ferenc Erkel, der die ungarische Nationaloper gründete, Kentaur selbst studierte neun Jahre klassische Musik und wurde Solist und Songwriter einer New Wave Gruppe, 1989, 1996 und 2005 nahm er eigene Soloalben auf. Seine Konzerte und Videoclips werden alle von ihm selbst konzipiert, designet und umgesetzt. In ihnen vereinen sich Elemente des Theaters, der Choreographie und Multimedia mit der Musik.

Seine Theaterlaufbahn begann Kentaur als Graphiker, wurde dann später Bühnen- und Kostümbildner. Seit 1990 arbeitete er für alle großen ungarischen Sprechbühnen (etwa für Shakespeare’s „Macbeth“, „Hamlet“ oder „Wie es Euch gefällt“) sowie für Musical (THE PRODUCERS, JOSEPH…, WEST SIDE STORY, PETER PAN, FOOTLOOSE, CHICAGO, CABARET uvm.), Oper („Faust“, „Aida“, „Turandot“) und Ballett („Schneewittchen“, „Coppélia“, „Nussknacker“) und auch für Film- und TVproduktionen. Er war der erste Bühnenbildner Ungarns, der interaktive Live-Videotechniken auf der Bühne verwendete. Seine internationale Karriere begann als ihn 1995 Cameron Mackintosh mit der Neuausstattung der Musicals MISS SAIGON betraute, OLIVER und MARTIN GUERRE folgten.

Er war der erste Designer weltweit, der PHANTOM DER OPER (2003) und THE BEAUTYFUL GAME (2005) für die Produktionen in Budapest neu ausstatten durfte. Am Londoner West End debütierte er 2002 im Prince of Wales Theatre mit RENT. Seine erste Bühnenarbeit in Österreich war das Set für „Coppélia“ an der Wiener Staatsoper 2006. Im selben Jahr schuf er die suggestive Ausstattung für die ungarische Produktion von TANZ DER VAMPIRE, die nun erweitert auch im Ronacher realisiert wird. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, vor allem einen der bedeutendsten ungarischen Staatspreise, den Jászai Prize 2007.